Rund ums Schaf - Nutztiervielfalt

Führung durch die Schafrassengehege, Grundlagen der Agro-Biodiversität

Schafe begleiten uns seit vielen tausend Jahren. Es gibt aber nicht „das Schaf“, wie oft gedacht wird. Auch hier ist Vielfalt angesagt. Es gibt viele verschiedene Schafrassen und Nutzungsformen, die sich seit Ötzis Zeiten entwickelt haben. Nur wenige davon sind in der Bevölkerung allgemein bekannt.

Das Landwirtschaftliche Hauptfest bietet die schöne Gelegenheit weit verbreitete und auch sehr seltene Schafrassen kennen zu lernen, sozusagen auf „Du & Du mit Schafen“. Einige der vorgestellten Schafrassen sind der „Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Nutztiere“ aufgenommen und nur selten in der Öffentlichkeit zu sehen.

Bei einer Führung durch die Rassegehege kann man die Tiere und die Rassen kennen lernen. Dabei kann man erleben, wie man mit Schafen umgeht, wo man sie anfassen darf und wo nicht, was „Wiederkäuer“ bedeutet und wie unterschiedlich die Rassen aussehen.

Während der Führung gibt es Gelegenheit, sich zur Entwicklung der Rassen auszutauschen:

  • Wie kommt es, dass manche Schafrassen Hörner tragen andere nicht?
  • Warum haben manche Rassen bunte Wolle, andere sind einfarbig?
  • Warum haben Schafe überhaupt Wolle und kein Fell?
  • Was ist der Unterschied von Erhaltungszucht und Leistungszucht?
  • Was bedeutet genetische Vielfalt?

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Klassen

10-12

Dauer

60 Min.

Ziele des Unterrichts

  • Einheimische Schafrassen kennen lernen
  • Sensibilisierung für Agro-Biodiversität
  • Kulturgeschichte Schaf & Wolle
  • Grundlagen der Tierzucht

Veranstalter

ArcheSchäferei in Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendring Reutlingen e.V.

Das Angebot wird unterstützt von der Baden-Württemberg Stiftung / Heidehof-Stiftung mit Mitteln aus dem Programm "Kinder entdecken Nachhaltigkeit III".