Invasive Insekten - ein zunehmendes Problem für die Landwirtschaft

Pflanzengesundheit und Schädlingskontrolle (Monitoring)

Invasive Insektenarten spielen mit dem zunehmenden globalen Handel und dem Klimawandel eine immer größere Rolle in der Landwirtschaft und im Gartenbau. Einige neue, eingeschleppte Arten sind nur lästig, manchmal sogar unbedeutend. Eine Handvoll Arten aber hat das Potential, große wirtschaftliche Schäden zu verursachen.

Die wichtigsten aktuellen Problemarten stellt das Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg (LTZ) am Stand K04 vor. Neben alten Bekannten wie dem Buchsbaumzünsler sind die Bläulingszikade, die Marmorierte Baumwanze oder die Grüne Reiswanze zu sehen.

Welche Rolle spielt der globale Handel, welche der Klimawandel? Wie wird das Risiko der neuen Arten bewertet? Kann man die Etablierung invasiver Arten verhindern? Was wird auf internationaler Ebene dagegen unternommen? Was kann man tun, wenn sich die Arten etabliert haben? Welche Rolle spielen natürliche Gegenspieler der Schadinsekten?

Es wird die Bedeutung der Problematik invasiver Insektenarten erläutert und die Möglichkeiten der Früherkennung durch eine Schädlingskontrolle (Monitoring) vorgestellt. Anschauungsmaterial ergänzt die anschauliche Einführung in das Thema.

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© Fotos: O. Zimmermann, LTZ Augustenberg

Klassen

10-12

Ziele des Unterrichts

  • Kenntnisse über die Problematik invasiver Arten
  • Bedeutung der Inspektionen und „Pflanzengesundheit“
  • Problematik globaler Handel und Pflanzenschutz
  • Einführung in die Art-Bestimmung von nicht-heimischen Insekten
  • Lösungsansätze beim Umgang mit invasiven Arten
  • Globale Zusammenhänge in der Landwirtschaft