Insekten und andere Bodentiere unter der Lupe

Ein Schwerpunkt des Unterrichts wird aus dem aktuellen Anlass des Insektenschwundes auf die Bedeutung der Kerbtiere gelegt. Ihre Funktion für die Evolution und Mitevolution der Pflanzen, für die Landwirtschaft und letztlich für uns Menschen wird erörtert.

Im Unterrichtsverlauf werden die im Boden, unter Laub und Totholz lebenden Kleinlebewesen unter Zuhilfenahme von Vergrößerungsgläsern und Stereolupen beobachtet und bestimmt. Verschiedene Schneckenarten werden vorgestellt und die Ausdrücke „Nützling“ und „Schädling“ erläutert und relativiert.

Um sich den Nutzen dieser natürlichen und kostenlosen Helfer zu erhalten, ist deren Schutz notwendig.

Der Bodengrund bildet einen Mikrokosmos, in dem viele interessante, oftmals auch bizarre Klein- und Kleinsttiere leben. Diese Tiere leisten einen wichtigen Beitrag zum Nährstoffkreislauf im Boden und bilden die Nahrungsgrundlage für viele größere Tiere.

Die (un-)heimliche Formenfülle der Bodenorganismen wird vor Augen geführt. Es wird gezeigt, warum Regenwürmer und Asseln, aber auch Laufkäfer vom Landwirt gerne gesehene Tiere sind. Die Bedeutung dieser Tiere für einen gesunden Boden wird anhand von Beispielen demonstriert.

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Klassen

1-7

Ziele des Unterrichts

  • Schauen, staunen und wundern, wie reichhaltig das Leben im und am Boden ist
  • Verstehen, wie Blättern und andere organische Abfälle in den Bodengrund durch Tiere eingearbeitet werden
  • Begreifen von Kleinorganismen als etwas Schönes und Schützenwertes
  • Erfahren, dass Abfälle aus dem Garten und der Küche etwas Wertvolles sind, aus dem neues Leben hervorgehen kann
  • Umgang mit technischen Hilfsmitteln (Mikroskopen)

Veranstalter

Team Grünes Klassenzimmer